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Sport nach der Schwangerschaft – Tipps für den Einstieg in das Training

Sport nach der Schwangerschaft – Tipps für den Einstieg in das Training - trainingsland.de

 Der Körper einer Mutter leistet Erstaunliches. Da ist es auch kein Wunder, dass er nach einer Geburt erst einmal eine kleine Pause braucht. Mütter, die nach einer anfänglichen Schonzeit sportlich wieder durchstarten möchten, können das beispielsweise beim Yoga tun. Doch auch Joggen, Spazierengehen oder Schwimmen sind geeignete Sportarten.

Erst die Rückbildung abschließen

Gerade Frauen, die schon vor der Schwangerschaft sportlich sehr aktiv waren, wünschen sich oft, schnell wieder mit dem Training beginnen zu können. Doch vorher ist es unabdingbar, ein geeignetes Rückbildungstraining abzuschließen. Damit lässt sich die stark strapazierte Beckenbodenmuskulatur wieder auf Vordermann bringen. Vorher sollte der Körper nicht mit Joggen oder Yoga belastet werden. Erst wenn der Beckenboden wieder robuster geworden ist und das Rückbildungstraining abgeschlossen worden ist, kann wieder mit dem Sport begonnen werden. Doch auch danach ist es wichtig, sanft anzufangen. Bei allen Sportarten sollten die Mütter stets in sich hineinhorchen. Wenn das Training zu anstrengend ist oder Schmerzen auftreten, ist es wahrscheinlich noch zu früh. Dann sollte auf jeden Fall ein Gang zurückgeschraubt werden.

Zügig spazieren gehen und Ausdauer aufbauen
Auch mit reinem Gehen lässt sich der Körper trainieren. Moderates Ausdauertraining verbessert die Kondition, verbrennt Energie und senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit täglichen Spaziergängen lässt sich nach dem Rückbildungstraining die Ausdauer also Stück für Stück wieder aufbauen. Außerdem können Mütter ihr neu geborenes Baby direkt mitnehmen und im Kinderwagen vor sich herschieben. Glücklicherweise gib es Kinderwagen für unterschiedliche Anforderungen, sodass sich das passende Modell finden dürfte. Sportwagen mit großen Rädern sind beispielsweise eine gute Wahl für Mütter, die auch gerne im Wald oder im Park spazieren gehen und nicht nur auf asphaltierten Straßen unterwegs sind.

Fahrradfahren – ideal für Besorgungen
Um wieder fitter zu werden, können Mütter auch zum Fahrrad greifen und damit alltägliche Strecken bewältigen. Allerdings kann das Baby erst im Fahrradsitz mitgenommen werden, wenn es sicher sitzen kann. Theoretisch besteht die Möglichkeit, den Nachwuchs schon früher in einer Babyschale mitfahren zu lassen. Doch dafür wird ein spezielles Lastenfahrrad benötigt. Das ist natürlich in den wenigsten Haushalten vorhanden. Die Mitnahme des Kindes in einem Fahrradanhänger ist eine weitere Option, diese ist aber laut netmoms.de erst ab dem 12. Lebensmonat empfohlen.

Schwimmen als schonende sportliche Betätigung
Mit dem Schwimmen können viele Frauen bereits wenige Wochen nach der Geburt anfangen. Genau wie das Spazierengehen auch kann es die Ausdauer verbessern. Schwimmen trainiert die Muskeln und steigert das Lungenvolumen. Da die Sportart sehr schonend ist, dürfen die meisten Frauen damit schon nach sechs bis acht Wochen mit Rücksprache ihres Gynäkologen beginnen. Auf jeden Fall sollte kein Wochenfluss mehr stattfinden. Denn während dieser Zeit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr. Genauso wie bei den übrigen Sportarten gilt auch beim Schwimmen: Das Rückbildungstraining sollte abgeschlossen sein.

Yoga – Training für Körper und Seele
Es gibt spezielle Yoga-Kurse, die schon früh nach der Geburt besucht werden können. Dabei handelt es sich um eine besonders sanfte Art des Yogas. Dennoch sollte das vorher mit dem Gynäkologen besprochen werden. An normalen Yogakursen können Mütter meist erst später wieder teilnehmen. Das Gute an der fernöstlichen Trainingsart ist, dass sich damit nicht nur der Körper trainieren lässt. Denn Yoga dient gleichzeitig der Entspannung und hilft dabei vom stressigen Alltag abzuschalten. Gerade für übermüdete Mütter kann das unter Umständen Gold wert sein.

Langsam mit dem Joggen anfangen
Im Gegensatz zum Spazierengehen und Schwimmen kommt es beim Laufen zu Erschütterungen. Auf die reagiert vor allem der in Mitleidenschaft gezogene Beckenboden sehr empfindlich. Früher als acht Wochen nach der Geburt sollten frischgebackene Mütter auf keinen Fall mit dem Joggen anfangen. Optimalerweise beginnen Frauen erst mit Spazierengehen oder Walking und lassen so noch ein paar Wochen verstreichen, bevor sie wirklich anfangen zu joggen. Tatsächlich lässt sich auch dieser Sport wunderbar mit dem Baby gemeinsam durchführen. Denn es gibt spezielle Kinderwagen dafür: Die sogenannten Jogger wurden extra für diesen Zweck entwickelt. Allerdings sollte genauso wie beim Fahrradfahren ein wenig darauf gewartet werden, bis das Baby zum Joggen mitgenommen wird. Es sollte mindestens sechs Monate alt sein.

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