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Krafttraining im Alter

Krafttraining im Alter - trainingsland.de

Krafttraining ist nicht nur bei jungen Leuten sehr beliebt. Es wird auch immer beliebter unter den sogenannten „Best Agern". Immer mehr melden sich im Fitnessstudio an und wollen ins hohe Alter fit bleiben. Und das ist auch gut und sinnvoll. Durch Krafttraining bleibt Lebensqualität bestehen und man kann so den Alltag besser meistern.

Je älter man wird, desto mehr Faktoren führen zu einem Verlust von Lebensqualität:

  • Muskelverlust
  • Verlust der Flexibilität
  • Verlust der Balance
  • Verlust der Knochendichte

Nur 2x die Woche Krafttraining genügt:

Wer den Einschränkungen im Alltag entfliehen möchte, kann sich in einem Fitnessstudio anmelden und aktiv dagegen vorgehen. Im folgenden erkläre ich Dir, welche Faktoren zum Verlust der Lebensqualität führen und wie Du sie am effektivsten angehst.

1. Muskelverlust vorbeugen:

Ab dem 30. Lebensjahr sinken die Hormonlevel, die für den Erhalt von Muskulatur zuständig sind. Wer Muskelverlust vorbeugen möchte, der sollte mindestens 1-3 mal in der Woche Krafttraining ausführen. Krafttraining muss hierbei nicht unbedingt nur an Maschinen ausgeführt werden. Lang oder Kurzhanteln bieten eine gute Möglichkeit große Muskelgruppen auf einmal zu trainieren und somit in kurzer Zeit sehr effektiv Muskulatur und Knochen zu stärken.

2. Flexibilität im Alter:

Je weniger wir uns bewegen, desto weniger muss der Körper flexibel sein. Der Spruch „Wer rastet der rostet“ ist durchaus richtig. Durch die höhere Wahrscheinlichkeit an Osteoporose bzw. Arthrose zu erkranken oder durch weniger Kraft und Bewegung, kann es zu immer größeren Einschränkungen der Beweglichkeit kommen. Durch Krafttraining der Muskulatur um das betroffene Gelenk, kann neue Beweglichkeit erreicht werden oder erhalten bleiben.
Eine tiefe Kniebeuge sollte bis ins hohe Alter möglich sein, um im Alltag ohne Einschränkungen funktionieren zu können.

3. Verlust der Balance:

Knochenbrüche, blaue Flecken oder andere Verletzungen durch Stürze sind keine Seltenheit.
Hauptgrund für Stürze sind meist, eine Verschlechterung der Propriozeption, also die
Wahrnehmung über die eigenen Körperbewegungen. Diese Wahrnehmung ist extrem wichtig, um Gefahrensituationen zu meistern. Zusätzlich zum Verlust dieser Wahrnehmung kommt der Verlust von Kraft und somit auch Schnelligkeit, gewisse Bewegungen und Situationen ausgleichen zu können. Oftmals fehlt hier die Kraft, die eigene Körpermasse in der Balance zu halten. Krafttraining kann hierbei helfen, die Kraft so aufzubauen, dass der eigene Körper auch in ungewohnten Bewegungen noch aufgefangen werden kann.

4. Verlust der Knochendichte:

Zusätzlich zum höheren Risiko von Stürzen kommt das altersbedingte Risiko von Osteoporose
dazu. Diese Krankheit wird auch als Knochenschwund bezeichnet und lässt unsere Knochen
schwächer und somit anfälliger für Brüche werden. Oftmals sind vor allem Frauen von Osteoporose betroffen. Gerade Oberschenkelhalsbrüche nach Stürzen sind meist für Personen im hohen Alter eine Verletzung, von der sich nur sehr selten effektiv erholt werden kann. Krafttraining bietet auch hier den nötigen Reiz, die Knochendichte zu erhöhen und zu erhalten. Das Resultat sind stärkere Knochen und weniger Risiko einen Knochenbruch zu erleiden.

Bei uns im Power & Fitness Center Regensburg wird regelmäßiges Training der Muskulatur durch Krafttraining groß geschrieben. Sich im Fitnessstudio anzumelden heißt nicht gleichzeitig, dass die oben genannten Probleme angegangen wurden. Hierzu ist intelligentes Krafttraining notwendig und nicht nur der Besuch im Wellnessbereich des Fitnessstudios.

Rupert Heilmeier
Autor: Rupert Heilmeier, Trainer und Functional Coach im Power & Fitness Center Regensburg
www.power-fitness-center.de

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